Mickelat macht (fast) den Deckel zu

Ihr Auswärtsspiel beim Tabellendritten in Lüneburg konnte das Team von Trainer Tim Ebersbach recht befreit angehen. „Die Favoritenrolle liegt ganz klar bei Lüneburg“, wusste Ebersbach vor dem Spiel zu berichten. Vielleicht nahm ihn seine Mannschaft etwas zu ernst und hatte, ähnlich der ersten Halbzeit in Emmendorf, die ein oder andere Unkonzentriertheit im Spiel. Im bewährten 4:3:3-System waren die Abstände zwischen Mittelfeld und Sturm zu groß und so fehlte in der Defensivbewegung oftmals der nötige Zugriff. Daraus resultierte dann auch der Rückstand durch einen direkt ausgeführten Freistoß. So ging es mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. Die zweite Halbzeit begann deutlich besser. Die Dreier-Mittelfeldreihe mit Tobias Kirschke, Timo Kanigowski und Lucas Chwolka agierte sehr griffig und gewann „gefühlt jeden Zweikampf“ (O-Ton Stefan Denker). Verdient war dann auch der 1:1-Ausgleich durch Arthur Bossart, dem ein Fehler in der Lüneburger Hintermannschaft voraus ging. Die Rotenburger spielten weiter auf Sieg und wurden auch belohnt. Ein Rückpass zum Torwart geriet etwas zu kurz, sodass Björn Mickelat diesen erlaufen konnte und im zweiten Versuch den Ball am gegnerischen Torwart vorbeibrachte. Besonders hervorzuheben war noch Marcello Muniz, der viel Betrieb über die Außenbahnen machte und noch einen Elfmeter zugesprochen bekam. Diesen konnte Mickelat jedoch nicht verwandeln und so war dann letztendlich nur fast der Deckel drauf. Die letzten zehn Minuten überstanden die Rotenburger jedoch schadlos und so war der Coup beim MTV Treubund Lüneburg gelandet. Das nächste Spiel der ersten Herren ist am Sonntag, den 31. März 2019 um 15 Uhr beim TSV Gellersen.