Rotenburger SV



Guliew stellt die Weichen zum Sieg früh

Trainer Henri Ohlmann beschrieb es als Lösung der Pflichtaufgabe bei der Reserve des TV Stemmen. Auf holprigem Geläuf kam seine Elf zu einem ungefährdeten 3:0-Sieg und bleibt somit dicht hinter dem Tabellenführer aus Tarmstedt. Wygar Guliew traf nach sehenswerter Einzelleistung früh zum 1:0 und half so seinem Team in einem umkämpften Duell die Weichen früh auf Sieg zu stellen. Dies erwies sich durchaus als notwendig, da die rotenburger Defensive nach der Führung nicht immer fest im Sattel saß und so die ein oder andere Chance der Hausherren zuließ. Hierbei zeichnete sich Keeper Alexander Nitz aus und vereitelte zwei hochprozentige Chancen. Nach dieser Drangphase kam wieder mehr von den Gästen und so stellte Ensa Fatty nach einer halben Stunde nach feinem Doppelpass per Distanzschuss auf 2:0. Nach der Halbzeit schlief das Spiel etwas ein, wohl auch den Platzverhältnissen geschuldet, aber der RSV spielte es nun clever und kam in der 71. Minute noch zum 3:0. Viktor Salzmann traf nach feiner Vorarbeit von Guliew. Das Ergebnis hätte im weiteren Verlauf noch deutlicher ausfallen können, jedoch wurden vielversprechende Angriffe zu eigensinnig und unkonzentriert zu Ende gebracht. Die nächste Aufgabe der Dritten ist dann das Heimspiel am 31. März 2019, 13 Uhr gegen die Reserve vom FC Ostereistedt/Rhade.

Zwei Punkte beim Schlusslicht verschenkt

Die zweite Herren des Rotenburger SV tat sich schwer bei ihrem Auswärtsspiel in Ostereistedt. Im Kreisligaspiel gegen den Tabellenletzten kamen die Männer um Spielertrainer Patrick Werna nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Dabei begann die Elf im gewohnten 4:2:3:1 stark und erspielte sich in der ersten halben Stunde viele gute Chancen. Allein Mark-Michael Völker hätte in der ersten Halbzeit zwei Tore machen können, wenn nicht gar müssen. So war es dann Werna selbst, der bei einem Standard mit aufgerückt war und den zweiten Ball, gespielt von Florian Tinzmann, verwertete. Im weiteren Verlauf überwog der Chancenwucher, sodass es beim 1:0 bis zum Halbzeitpfiff blieb. Die zweite Halbzeit war dann das komplette Gegenteil des ersten Durchgangs. Die Hausherren hatten sich ordentlich etwas vorgenommen und kamen besser ins Spiel. Besonders nach Freistößen aus dem Halbfeld kamen sie zu guten Chancen und auch der Ausgleich fiel nach einem direkt verwandelten Freistoß. Die Zweite kam nur noch zu sporadischen Entlastungsangriffen, ohne jedoch den Sieg eintüten zu können. „Letztendlich ist es zu wenig und wir haben uns leider noch immer nicht für unsere teils guten Spiele belohnt“, resümierte Werna. Die nächste Chance dafür bietet sich auswärts beim Nachbarschaftsduell gegen den SV Rot-Weiß Scheessel. Anpfiff ist am Sonntag, den 31. März 2019 um 15 Uhr.

Mickelat macht (fast) den Deckel zu

Ihr Auswärtsspiel beim Tabellendritten in Lüneburg konnte das Team von Trainer Tim Ebersbach recht befreit angehen. „Die Favoritenrolle liegt ganz klar bei Lüneburg“, wusste Ebersbach vor dem Spiel zu berichten. Vielleicht nahm ihn seine Mannschaft etwas zu ernst und hatte, ähnlich der ersten Halbzeit in Emmendorf, die ein oder andere Unkonzentriertheit im Spiel. Im bewährten 4:3:3-System waren die Abstände zwischen Mittelfeld und Sturm zu groß und so fehlte in der Defensivbewegung oftmals der nötige Zugriff. Daraus resultierte dann auch der Rückstand durch einen direkt ausgeführten Freistoß. So ging es mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. Die zweite Halbzeit begann deutlich besser. Die Dreier-Mittelfeldreihe mit Tobias Kirschke, Timo Kanigowski und Lucas Chwolka agierte sehr griffig und gewann „gefühlt jeden Zweikampf“ (O-Ton Stefan Denker). Verdient war dann auch der 1:1-Ausgleich durch Arthur Bossart, dem ein Fehler in der Lüneburger Hintermannschaft voraus ging. Die Rotenburger spielten weiter auf Sieg und wurden auch belohnt. Ein Rückpass zum Torwart geriet etwas zu kurz, sodass Björn Mickelat diesen erlaufen konnte und im zweiten Versuch den Ball am gegnerischen Torwart vorbeibrachte. Besonders hervorzuheben war noch Marcello Muniz, der viel Betrieb über die Außenbahnen machte und noch einen Elfmeter zugesprochen bekam. Diesen konnte Mickelat jedoch nicht verwandeln und so war dann letztendlich nur fast der Deckel drauf. Die letzten zehn Minuten überstanden die Rotenburger jedoch schadlos und so war der Coup beim MTV Treubund Lüneburg gelandet. Das nächste Spiel der ersten Herren ist am Sonntag, den 31. März 2019 um 15 Uhr beim TSV Gellersen. 

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